Moin

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bonito
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Moin

Beitrag von bonito » Do 9. Mai 2019, 08:39

Ich komme aus dem hohen Norden, bin überzeugter Atheist.

critical1
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Re: Moin

Beitrag von critical1 » Do 9. Mai 2019, 23:32

bonito hat geschrieben:
Do 9. Mai 2019, 08:39
Ich komme aus dem hohen Norden, bin überzeugter Atheist.
Hallo bonito! :)

Willkommen bei uns im Forum!
Bei Fragen, welche auch immer, kannst du dich immer gerne an mich wenden! ;)
Du kannst gerne von deiner atheistischen Überzeugung erzählen bzw. einbringen! Die sind bei uns herzrlich willkommen! :)

Lg critical1
LG,
euer Administrator

bonito
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Re: Moin

Beitrag von bonito » Fr 10. Mai 2019, 13:26

Ich war lange eher neutral bzgl. Religion, da diese in unserer Familie eher keine Rolle spielte, bis auf obligatorische Weihnachtfeiern etc.
Irgendwie erschien mir das alles ein wenig fragwürdig. Ich bin auch nicht getauft oder so.

Dann spielte ich kurz, und das ist mir sehr peinlich, mit dem Gedanken Christ zu werden. (Schicksalsschlag etc. - jaja das ist keine gute Ausrede)
Dadurch hatte ich Kontakt mit Kreationisten (ja die gibt es wirklich .. unglaublich und das in einer einfachen evangelischen Gemeinde).
Ich war dadurch ziemlich schockiert und abgeschreckt.

Dann hörte ich zufällig im Radio etwas über Gilgamesh und dachte das sehe ich mir mal genauer an.
WOW ... ich habe alles an sumerischen bzw. babylonischen Texte verschlungen, ich habe selten soviel Geld für Fachliteratur ausgegeben.
Welch eine Erleuchtung. Praktisch alle wesentlichen Geschichten aus dem Alten Testament haben Vorlagen in deutlich älteren Texte aus Mesopotamien.
Ergo können die biblischen Texte nicht einmal Mythen der frühen Juden etc. gewesen sein, nein sie sind offensichtlich später während der "babylonischen Gefangenschaft" quasi als Kopiervorlage verwendet worden. (neben dem mesopotamischen Einflüssen, die es in Kanaan auch noch gab)

Ich fühlte mich wie ein Vollidiot, wie konnte ich diesem biblischen Quatsch auch nur die geringste Glaubwürdigkeit zugebilligt haben.

Ergo ich kann den Kreationisten danken, mich von dem religiösen Schwachsinn geheilt zu haben (wie eine Impfung quasi ;) ) und mir ein neues Hobby gegeben zu haben die Alt-Orientalistik. In Sumer und Babylon kenne ich mich recht gut aus.
Die Bibel kenne ich vermutlich besser als die meisten Christen, die Geschichte der Kirche auch.

Für mich hat sich das Christentum quasi historisch von Sumer her erledigt, wobei mir andere Argumente gegen die Glaubwürdigkeit des Neuen Testaments auch nicht fremd sind. (keine extrabiblischen Zeugen, viele Fälschungen/Überarbeitungen der Kirchen im Nachhinein etc.)

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